Zwei Männer schauen auf dem Gelände der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße durch eine Mauerritze auf ein Reststück der ehemaligen Grenzanlage. Sie ist Teil der Gedenkstätte Berliner Mauer. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Paul Zinken)

Geschichte

Gedenktag: Vor 33 Jahren ist die Mauer gefallen

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Djamila Chastukhina
Djamila Chastukhina (Foto: DASDING)

In Berlin wird heute an den Mauerfall in der DDR erinnert. Dazu findet eine Gedenkveranstaltung statt.

An der Veranstaltung nehmen Berlins Bürgermeisterin Franziska Giffey und Kulturstaatsministerin Claudia Roth teil. Dabei sollen vor allem die Menschen gewürdigt werden, die in der DDR zum Sturz der SED-Diktatur 1989 beigetragen haben.

Warum war Deutschland eigentlich geteilt?

Die Berliner Mauer stand 28 Jahre lang und teilte Deutschland in zwei Länder: die Bundesrepublik Deutschland (BRD) im Westen und die Deutsche Demokratische Republik (DDR) im Osten. Die DDR war eine Diktatur, in der die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) regierte. Die Meinungsfreiheit der Menschen war stark eingeschränkt und sie durften nicht in den Westen oder das Land verlassen.

Wie kam es zum Mauerfall?

1989 kam es zur "friedlichen Revolution": Die Menschen in der DDR waren nicht zufrieden mit der Regierung und gingen deshalb zum Protestieren auf die Straße. Sie forderten Meinungsfreiheit, freie Wahlen und die Möglichkeit, ohne Einschränkungen in den Westen zu reisen. Aber nicht nur die friedlichen Proteste, sondern auch andere Faktoren wie die Wirtschaftskrise und auch eine Massenflucht der Menschen in den Westen führten dann zur Wende: Am 9. November 1989 fiel die Mauer und am 3. Oktober - an dem wir heute den Tag der Deutschen Einheit Feiern - war 1990 die Wiedervereinigung Deutschlands.

Der 9. November ist nicht nur wegen des Mauerfalls ein besonderes Datum:

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