Ex-Nationaltorhüter Jens Lehmann. (Foto: DASDING, dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/AP-Pool | Martin Meissner)

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Bericht: Ex-Nationalkeeper Lehmann geht mit Kettensäge auf Garage los

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Der 52-Jährige ist angeblich ausgeflippt, weil ihm die Garage den Blick auf den Starnberger See verstellt hat.

Zuerst hatte die Deutsche Presseagentur (dpa) berichtet, das ein 52-jähriger Villenbesitzer am Starnberger See mit einer Kettensäge Balken an der Garage seines Nachbarn zerstört habe. Sie ragt angeblich 1,50 Meter weit auf sein Grundstück.

Lehmann soll sich bei seiner Kettensägen-Aktion ziemlich doof angestellt haben

Die "Bild"-Zeitung berichtet jetzt, der unbekannte Randalierer sei kein anderer, als Ex-Nationaltorhüter Jens Lehmann. Könnte stimmen: Lehmann ist 52 und wohnt seit vielen Jahren am Starnberger See.

Der Ex-Profi soll dabei auch noch extra-doof reingefallen sein: Laut "Bild" (und dpa) hat er nämlich erst das Kabel der Überwachungskamera seines Nachbarn rausgerissen. Er dachte wohl, dann würde er bei seinem Tobsuchtsanfall nicht gefilmt.

Das ging aber schief: Die Kamera lief nämlich auf ihrem Akku weiter. Lehmann soll auf den Aufnahmen vom Montag super zu sehen sein.

Immerhin mehrere hundert Euro Schaden

Schon in den vergangenen Jahren hat er sich die Garage angeblich mehrmals vorgenommen - und dabei etwa 10.000 Euro Schaden angerichtet. Seine neue Kettensägen-Aktion soll mehrere hundert Euro Kosten verursacht haben.

Vergangenes Jahr war Lehmann schon mal dumm aufgefallen: Anfang Mai 2021 hatte Ex-Fußballer Dennis Aogo eine WhatsApp-Nachricht von Lehmann veröffentlicht, die Lehmann wohl versehentlich an ihn geschickt hatte.

Darin nannte er Aogo wegen seiner Tätigkeit als Experte bei Sky sinngemäß einen „Quotenschwarzen“. Später entschuldigte sich Lehmann sich bei Aogo dafür. Er verlor aber trotzdem sein Mandat im Aufsichtsrat von Hertha BSC.

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