«Game Over» steht beim globalen Klimastreik der Klimaschutzbewegung Fridays for Future auf dem Plakat einer Teilnehmerin geschrieben. (Foto: DASDING)

Jugendstudie

Davor fürchten sich junge Menschen mehr als vor Krieg

STAND
AUTOR/IN
Ramon Mebrahtu
Zu sehen ist der SWR-Journalist und Redakteur Ramon Mebrahtu (Foto: DASDING)

Eine neue Studie hat herausgefunden, was Jugendlichen und jungen Erwachsenen aktuell die größten Kopfschmerzen bereitet.

Vor keiner Bedrohung haben junge Menschen so sehr Angst wir vor der Klimakrise. Das ergab eine Studie im Auftrag der TUI-Stiftung. Demnach fürchten sich 76 Prozent der 6.200 befragten Menschen im Alter zwischen 16 und 26 Jahren am meisten vor der Erderwärmung. Der Krieg in der Ukraine bereitet 64 Prozent Sorgen und die wieder stärker werdende Corona-Pandemie 50 Prozent.

"Junges Europa 2022"

In der vom Meinungsforschungsinstitut YouGov durchgeführten Studie, wurden junge Menschen in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Griechenland und Polen befragt. Allein in Deutschland haben rund 1.000 Leute mitgemacht.

Düstere Aussichten

Die Stiftung frage junge Menschen seit 2017 wie sie in die Zukunft blicken. Und seit 5 Jahren sehen Jugendliche und junge Erwachsene ihre Aussichten immer düsterer: Noch nie seien die eigenen Perspektiven so schlecht bewertet worden, so das Ergebnis.

Quellencheck

Wo haben wir unsere Infos her? Wir sagen es dir!

Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.

Auch andere Medien und Webseiten können für uns Quellen für News sein. Das sind zum Beispiel Seiten, die sich nur mit einem Themenbereich beschäftigen und deshalb Spezialisten in dem Bereich sind. Für Seiten wie hiphop.de oder raptastisch.net arbeiten zum Beispiel Musik-Journalisten, für Webseiten wie golem.de oder t3n.de Technik-Journalisten.

STAND
AUTOR/IN
Ramon Mebrahtu
Zu sehen ist der SWR-Journalist und Redakteur Ramon Mebrahtu (Foto: DASDING)