Schülerinnen und Schüler mit medizinischen Masken lesen sich am ersten Tag der Abiturprüfungen bei offenem Fenster in einem Klassenzimmer die Prüfungsaufgaben durch.  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow)

Baden-Württemberg

DARUM sind Jugendverbände für kältere Schulen

STAND
AUTOR/IN
Ramon Mebrahtu
Zu sehen ist der SWR-Journalist und Redakteur Ramon Mebrahtu (Foto: DASDING)

Jugendverbände in Baden-Württemberg wollen Gas einsparen und befürworten eine niedrigere Raumtemperatur in Schulen.

In Klassenräumen soll die Mindesttemperatur von 20 auf 19 Grad sinken, fordern junge Menschen aus Schwäbisch-Gmünd. Dafür bekommen sie Support vom Dachverband der Jugendgemeinderäte und dem Landesschülerbeirat.

Die Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg sind bereit, ihren Beitrag zu leisten. Das Kulturministerium muss hier jetzt aktiv werden.

Was sagt das Kultusministerium?

Das Ministerium hatte bisher wegen der Unfallversicherung gezögert. Gesetzlich sind nämlich 20 Grad vorgeschrieben. Die Befürchtung: Beim Lüften könnte es aber noch kälter werden.

Gegenargument der Schüler

Die jungen Menschen erklären, dass sie durch ständiges Stoßlüften in den Klassenzimmern mehr frieren, als sie es bei einer um ein Grad kälteren Raumtemperatur würden.

Mehr News gibt es hier:

Politik Staat rettet Gasunternehmen - Das ändert sich für dich

Deutschlands größtes Gasunternehmen Uniper ist in Schwierigkeiten. Der Staat springt ein und du musst trotzdem zahlen.  mehr...

DASDING DASDING

Quellencheck

Wo haben wir unsere Infos her? Wir sagen es dir!

Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.

Der SWR ist der Südwestrundfunk. Er ist öffentlich-rechtlich und gehört mit anderen Sendern (wie zum Beispiel WDR und BR) zusammen zur ARD. Dort arbeiten Journalisten, die zu aktuellen Themen direkt mit Betroffenen sprechen und bei Behörden und Unternehmen kritisch nachfragen. Der SWR wird durch den Rundfunkbeitrag finanziert und arbeitet unabhängig von Werbung und Politik.

STAND
AUTOR/IN
Ramon Mebrahtu
Zu sehen ist der SWR-Journalist und Redakteur Ramon Mebrahtu (Foto: DASDING)