Demonstranten zerstreuen sich, als die Polizei in Kenia Tränengas auf sie abfeuert, während eines Protestes gegen die in einem Finanzgesetz vorgeschlagenen Steuererhöhungen.

Proteste

Demonstranten stürmen Parlament: Was ist in Kenia los?

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Max Stokburger
Max Stokburger
Alicia Tedesco
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Tausende Menschen demonstrieren in der kenianischen Hauptstadt Nairobi gegen Steuererhöhungen - plötzlich eskaliert es.

Was ist bisher bekannt?

  • Am Dienstag hat laut Deutscher Presse-Agentur ein Teil der Demonstranten das Parlamentsgebäude in Nairobi gestürmt.
  • Die Menschen sollen auch Polizeiautos und das Parlamentsgebäude angezündet haben. Offenbar standen Teile des Gebäudes in Flammen. Abgeordnete sollen geflohen sein.
  • Die Polizei soll gegen die Demonstranten Tränengas, Wasserwerfer und auch scharfe Munition eingesetzt haben.
  • Der kenianische Ärzteverband berichtete von mehreren erschossenen Personen sowie mindestens 31 Verletzten.
  • Das Auswärtige Amt hat über seine Krisenvorsorgeliste deutsche Besucher in Kenia und in dort lebende Deutsche zu erhöhter Vorsicht aufgerufen. Auch außerhalb der Hauptstadt Nairobi solle man sich von Regierungsgebäuden fernhalten.

Was gerade in dem ostafrikanischen Land los ist, erzählt dir unsere SWR-Reporterin Naveena Kottoor:

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Kenia: Demonstranten stürmen Parlamentsgebäude

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Kenia: Demonstranten stürmen Parlamentsgebäude

Proteste in Kenia: Das steckt dahinter!

Die Demonstranten wollen verhindern, dass ein Finanzgesetz in Kraft tritt. Darin sind Steuererhöhungen auf Produkte des täglichen Lebens enthalten. Die Menschen fürchten, dass die Lebenshaltungskosten in Kenia durch das Gesetz weiter steigen.

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Reuters ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, AFP, AP und SID.

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