Nico Seyfrid (l-r), Musiker, Tarek Ebéné, Musiker und Maxim Drüner der Band «K.I.Z» stehen beim zweitägigen Musikfestival Lollapalooza auf dem Gelände des Olympiaparks auf der Bühne. Mit seinem neuen Album «Rap über Hass» hat es das Berliner Rapper-Trio K.I.Z. nach sechs Jahren wieder an die Spitze der deutschen Album-Charts geschafft. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Britta Pedersen)

Musik

"Die Lederhosen san vollgepisst" : Stress wegen K.I.Z-Song

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Niklas Behrend
NEWSZONE-Redakteur Niklas Behrend (Foto: SWR, privat)

Die Berliner haben einen Track über die Wiesn veröffentlicht. Dabei wird das Fest als asozial dargestellt.

In dem Musikvideo zum Song "Oktoberfest" sieht man die ganze Zeit Menschen, die auf der Wiesn in München komplett die Kontrolle verloren haben. Suffleichen wanken hier, koksende Menschen sieht man dort. Dazu geht es auch um sexuelle Gewalt: "Spießer nennen es Vergewaltigung, wir nennen es Tradition", so eine Line in dem Song.

YouTube hat den Song mittlerweile runter genommen, zwischenzeitlich war sogar der ganze Kanal von K.I.Z gesperrt. Das Video verbreitete sich trotzdem. Wichtig: In dem Video sind Situationen zu sehen, die beispielsweise Drogenmissbrauch deutlich zeigen. Wenn dich das triggert, schau dir das Video besser nicht an.

Schaut euch das gesamte Video auf dem KIZ Telegram Kanal an. https://t.co/HW98cLEy17

Oktoberfest-Wirte eskalieren!

Der Sprecher der Wirte, Peter Inselkammer, nannte den Song gegenüber der BILD-Zeitung "billige Effekthascherei" und sagte, dass die Bilder aus dem Musikvideo nicht der Realität entsprechen. Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner meinte, der Song sei ein "billiges, plumpes Angewanze an die starke Marke Oktoberfest". Die BILD-Zeitung selbst bezeichnete K.I.Z als "Deppen-Rapper".

Die Wiesn endete am Montag. Die Polizei in München zog insgesamt eine zufriedene Bilanz, obwohl es unter anderem zu drei Vergewaltigungen und 55 Sexualdelikten kam. Das waren acht mehr als bei der letzten Wiesn im Jahr 2019.

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Auch andere Medien und Webseiten können für uns Quellen für News sein. Das sind zum Beispiel Seiten, die sich nur mit einem Themenbereich beschäftigen und deshalb Spezialisten in dem Bereich sind. Für Seiten wie hiphop.de oder raptastisch.net arbeiten zum Beispiel Musik-Journalisten, für Webseiten wie golem.de oder t3n.de Technik-Journalisten.

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