Eisberg im Meer bei Sonnenuntergang (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance/dpa/AP | Felipe Dana)

Umwelt

Klimawandel: Ist es 2030 schon zu spät?

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Shayan Mirmoayedi
NEWSZONE-Redakteur Shayan Mirmoayedi (Foto: SWR, privat)

Eine neue Studie hat herausgefunden, dass bis dahin schon vier Kipppunkte erreicht sein könnten. Was bedeutet das?

Zu den Kipppunkten zählt zum Beispiel, dass das Eis in der Arktis schmilzt oder die tropischen Korallenriffe absterben. Diese Kipppunkte werden erreicht, wenn sich die Erde um 1,5 Grad erhitzt. Die Forscher der britischen University of Exeter gehen in ihrer neuen Studie davon aus, dass das bis 2030 passiert.

Was lösen die Kipppunkte aus?

Wenn so ein Punkt erreicht ist, gibt es weitere Folgen, egal ob es noch wärmer wird oder nicht. Wenn zum Beispiel der Kipppunkt bei Gletschern erreicht ist, schmelzen sie weiter, auch wenn wir kein CO2 mehr ausstoßen. Schon bei einer Erwärmung um 1,5 Grad würde es auf der Erde zu mehr Dürren, Fluten und anderen Naturkatastrophen kommen. Mit den Maßnahmen, die bisher eingeführt wurden, landen wir bei 2,6 Grad.

Gibt es Lösungsvorschläge?

Ja, das Wuppertal Institut hat zum Beispiel in einer Studie gezeigt, wie Deutschland bis 2035 klimaneutral werden kann. Forscher betonen, wie wichtig es ist, die weltweite Erwärmung zu begrenzen:

Um gute Lebensbedingungen auf der Erde zu erhalten, die Menschen vor zunehmenden Extremen zu schützen und stabile Gesellschaften zu ermöglichen, müssen wir alles tun, um das Überschreiten von Kipppunkten zu verhindern.

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