Mitglieder von Extenction Rebellion blockieren Straße auf der Tower Bridge  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/PA Wire | Stefan Rousseau)

Protest

Festkleben: Britische Klimaaktivisten hören auf

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Niklas Behrend
Niklas Behrend (Foto: DASDING, Niklas Behrend )

Die Bewegung "Extinction Rebellion" hat in den letzten Monaten Straßen blockiert. Damit soll jetzt Schluss sein.

Genau wie die "Letzte Generation" in Deutschland hat "Extinction Rebellion" in Großbritannien viel Aufmerksamkeit erregt. Sie klebten sich an Kunstwerken fest und blockierten Straßen. Auch in UK fanden das viele Menschen richtig uncool.

"Wir hören auf"

Auf Social Media hat die Gruppe jetzt verkündet, einen neuen Weg gehen zu wollen. Zwar seien die Aktionen wichtig und richtig gewesen, um Aufmerksamkeit für den Kampf gegen den Klimawandel zu erregen, doch die "Taktik muss laufend weiterentwickelt werden", so die Aktivisten.

WE QUIT! Our #NewYearsResolution is to halt our tactics of public disruption. Instead, we call on everyone to help us disrupt our corrupt government. #ChooseYourFuture & join us: 21 April, Parliament. https://t.co/FZlCeaHj4F

Was soll jetzt passieren?

Die Gruppe möchte 2023 Aktionen starten, mit denen viele Menschen mehr anfangen können, um diese zum Mitmachen zu bewegen. Dadurch soll der Druck auf die Politiker erhöht werden. Am Ende des Statements von "Extinction Rebellion" rufen die Aktivisten beispielsweise zu einer ersten großen Aktion auf: Die Gruppe möchte das britische Parlament ab dem 21. April mit mehr als 100.000 Menschen tagelang blockieren.

Marvin Wildhage hat seine Recherche über die "Letzte Generation" abgebrochen:

Protest "Letzte Generation": YouTuber bricht Undercover-Recherche ab

Marvin Wildhage schickte einen Reporter zu einem Training der Klimaaktivisten. Daraus sollte ein Video entstehen.

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