Eine digitale Anzeige zeigt 36 Grad Temperatur an. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance / dpa | Frank Rumpenhorst)

Klima

Bald spanische Hitze in Freiburg, Karlsruhe und Mannheim?

STAND
AUTOR/IN
Katharina Kunz
Redakteurin Katharina Kunz (Foto: SWR)

Dieser Sommer zeigt es: Es wird immer heißer. Das gilt für ganz Baden-Württemberg - in einigen Regionen ist es extrem.

Extrem heiße Sommer sind in den letzten Jahren immer häufiger geworden. Auch Unwetter haben zugenommen. Wie sich das in den nächsten Jahren entwickeln soll, hat die Landesanstalt für Umwelt (LUBW) berechnet: Menschen in der Rheinebene - zwischen Basel und Mannheim - und in der Rhein-Neckar-Region müssen sich auf "spanische Temperaturen" einstellen.

So heiß kann es werden

In Zukunft könnte es laut der Klima-Experten bis zu 60 Tage im Jahr über 30 Grad warm werden. Bisher waren es 20 Tage. Die Durchschnittstemperatur im Jahr kann von 9 bis 10 Grad auf 16 Grad steigen. Dadurch könnte sich die Trockenheit noch verschlimmern. Schon jetzt haben viele Flüsse und sogar der Bodensee zu wenig Wasser.

Deshalb kann es häufiger Hochwasser geben

Bei höheren Temperaturen steigt auch die Gefahr von Unwetter und Starkregen. Hinzu kommt, dass es im Winter auch in den Bergen mehr regnet und seltener schneit. Die Folge: Es kommt häufiger zu Hochwasser. Besonders gefährdet sind laut der LUBW Schwarzwald, Schwäbischen Alb, Odenwald und Städte, die an Rhein und Neckar liegen.

Wie gefährlich die Hitze ist und wie du dich schützen kannst, liest du hier:

Klima Tausende Hitzetote in Deutschland - so kannst du dich schützen!

Die Sonne knallt, es regnet selten - so sehen die Sommer in Deutschland oft aus. Für manche Menschen endet das tödlich.  mehr...

Die DASDING Morningshow WG DASDING

Social Media Probier NICHT diesen TikTok-Trick gegen Hitze!

Selfmade Klimaanlage mit einer Wärmflasche bauen - hilft das wirklich?  mehr...

DASDING NEWSZONE - Dein Tag, Dein Update DASDING

Quellencheck

Wo haben wir unsere Infos her? Wir sagen es dir!

Der SWR ist der Südwestrundfunk. Er ist öffentlich-rechtlich und gehört mit anderen Sendern (wie zum Beispiel WDR und BR) zusammen zur ARD. Dort arbeiten Journalisten, die zu aktuellen Themen direkt mit Betroffenen sprechen und bei Behörden und Unternehmen kritisch nachfragen. Der SWR wird durch den Rundfunkbeitrag finanziert und arbeitet unabhängig von Werbung und Politik.