Ein Mann füllt in der gestellten Szene mehrere «K.O. Tropfen» in eine Bierflasche. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Nicolas Armer)

Verbrechen

K.O.-Tropfen auf Politik-Fest: Was war da los?!

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Judith Bühler
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Passiert offenbar nicht nur im Club: Beim Sommerfest der SPD-Fraktion im Bundestag waren K.O.-Tropfen im Umlauf.

Worum geht's?

Die Feier war am Mittwoch in Berlin. Mehreren Frauen wurde dabei schwindelig und übel - das können Anzeichen von K.O.-Tropfen sein. Dass da tatsächlich was an dem Verdacht dran war, hat jetzt die Berliner Polizei dem Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb) gesagt. Ein Test habe einen entsprechenden Stoff nachgewiesen.

Wie viele Opfer?

Es wurde zwar von acht Frauen berichtet, das wollte aber der Pressesprecher der SPD nicht bestätigen. Man warte gerade ab, ob sich weitere mögliche Betroffene melden - ein entsprechender Aufruf läuft laut ihm gerade in der Partei. In der SPD sei man entsetzt. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei. Bei dem SPD-Fest waren dieses Mal neben dem Veranstaltungspersonal nur eigene Leute dabei.

K.O.-Tropfen: So kannst du dich schützen:

Die Polizei rät:

  • offene Getränke immer im Blick behalten
  • keine offenen Getränke oder Essen von Fremden geben lassen, selbst holen
  • achtet gegenseitig aufeinander und auf eure Getränke
  • Wenn dir schlecht wird, um Hilfe bitten - zum Beispiel beim Personal
  • Achtung, wenn es jemandem aus deiner Gruppe schlecht geht und Fremde den- oder diejenige rausbringen wollen

Als K.O.-Tropfen wird häufig die Droge Luquid Ecstasy verwendet. Manche nehmen sie aber freiwillig - ein riskanter Trend:

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Wenn Personen, Vereine oder Unternehmen Neuigkeiten direkt kommunizieren, dann ist das eine Nachrichten-Quelle für uns. Das können zum Beispiel exklusive Interviews oder Pressemitteilungen sein. In der Regel kennzeichnen wir bereits im Text, auf welche Quelle wir uns konkret beziehen – vor allem dann, wenn es keine zweite unabhängige Bestätigung zu der Neuigkeit gibt.

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