Auf Kuba gibt es wenig Kondome. Das führt dazu, dass die Zahl der schwangeren Jugendlichen immer weiter ansteigt.

Verhütung

Kondom-Krise auf Kuba: Immer mehr Mädchen sind schwanger

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AUTOR/IN
Kim Patro
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Der karibische Inselstaat hat ein Verhütungsproblem - mit teilweise schweren Folgen für junge Frauen.

  • Laut den Behörden in Havanna ist die Zahl der schwangeren Mädchen unter 15 Jahren seit ein paar Jahren deutlich angestiegen.
  • Der Grund: Es gibt zu wenig Verhütungsmittel.
  • Vor allem Kondome sind absolute Mangelware. Diese werden laut Medienberichten fast nur noch auf dem Schwarzmarkt verkauft - zu heftigen Preisen, die für die meisten Menschen unbezahlbar sind.
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Zu wenig Kondome auf Kuba

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Zu wenig Kondome auf Kuba

In der Folge gibt es auch immer mehr Personen, die sich mit Geschlechtskrankheiten infizieren. Vor allem Syphilis und Gonorrhö - umgangssprachlich "Tripper" genannt - machen die Runde. Solche Krankheiten können zu Blutvergiftungen, Unfruchtbarkeit oder sogar zum Tod führen.

Keine Kondome auf Kuba: Woran liegts?

Die kubanische Regierung macht die USA für die Kondom-Krise verantwortlich, da viele Produkte wegen Sanktionen nicht mehr nach Kuba geliefert werden dürfen. Die inoffizielle Opposition spricht dagegen von "systematischen Schwächen" der Wirtschaft und Korruption.

Fakt ist: Kondome sind auf Kuba schon länger schwer zu bekommen. Lokale Medien berichten, dass es Provinzen gibt, die seit über zwei Jahren keine Lieferungen mehr zugeschickt bekommen haben.

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