Karl Lauterbach (SPD), Bundesminister für Gesundheit. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance/dpa | Bernd von Jutrczenka)

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Darum bekommt Karl Lauterbach einen Shitstorm

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Ramon Mebrahtu
Zu sehen ist der SWR-Journalist und Redakteur Ramon Mebrahtu (Foto: DASDING)

In der Gastro verdienen einige so wenig, dass sie auf Trinkgeld angewiesen sind. Jetzt äußert sich auch Lauterbach dazu.

Auf Twitter wurde die Geschichte einer Studentin gepostet. Sie hat bei einer Rechnung von 7.000 Euro kein Trinkgeld bekommen - obwohl der Gast angeblich zufrieden war und sich "überschwänglich bedankt" hatte. Das twitterte ARD-Journalistin Anja Reschke, die die Studentin persönlich kennt.

Was hat Karl Lauterbach damit zu tun?

Lauterbach retweetete die Nachricht und fordert mehr Trinkgeld. Er findet es unverständlich, dass nicht mehr gegeben wird, besonders weil in der Gastro die Menschen hart arbeiten und riskieren, sich mit dem Coronavirus anzustecken.

Okay ... und die Kritik?

Die User werfen dem Gesundheitsminister vor, dass das Infektionsrisiko nur so groß sei, weil er keine Maskenpflicht in Restaurant beschließt. Außerdem sollten die Angestellten besser bezahlt werden. So, dass sie nicht auf das Trinkgeld angewiesen sind.

Hier gibts den Tweet dazu:

Schon alleine wegen der dauernden Gefahr der Ansteckung mit dem Coronavirus ist es unverständlich, dass nicht großzügiger Trinkgeld bezahlt wird. Ausgenommen sind natürlich Ärmere. In der Gastronomie arbeiten die Menschen hart und tragen oft ein erhebliches Risiko. https://t.co/YrIx3o4urj

Warum unter anderem auch der Gastro-Branche die Leute fehlen, erfährst du hier:

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