Demonstrierende der initiative "Letzte Generation" protestieren sitzend auf der Straße in Freiburg (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/Initiative «Letzte Generation»)

Aktivismus

Letzte Generation: Weitere Proteste kommen - was will die Gruppe?

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Niklas Behrend
NEWSZONE-Redakteur Niklas Behrend (Foto: SWR, privat)

Die Gruppe möchte in allen Bereichen protestieren, die von der Klimakatastrophe betroffen sein werden. Auch Flughäfen...

...schloss die Aktivistin Carla Rochel am Sonntag im RTL-Interview nicht aus. Der Moderator hatte zuvor nachgefragt. Rochel ist Teil der Organisation. Am Wochenende hatten andere Klimaaktivisten den Flughafen in Amsterdam mit ihrem Protest teilweise lahmgelegt.

Was fordert die Letzte Generation eigentlich?

  • Ein Tempolimit von 100 km/h. Dadurch sollen laut der Gruppe pro Jahr 5,4 Millionen Tonnen CO₂ eingespart werden.
  • Die Rückkehr des 9-Euro-Ticket.

Viele regen sich über Letzte Generation auf

Auf Social Media finden sich viele Videos von Aktionen der Gruppe. Zum Beispiel, wo sich die Mitglieder auf Straßen kleben. Die Menschen in den Autos reagieren oft wütend auf die Gruppe. Für die "Letzte Generation" gehe es aber nicht darum, beliebt zu sein. Rochel sagte im Interview, man wolle der Gesellschaft klarmachen, "dass wir in eine Klimakatastrophe rasen."

Härtere Strafen - Regierung sagt Nein!

Sonja Eichwede von der SPD erklärte, dass die Gesetze in Deutschland genug Möglichkeiten bieten, um die Aktivisten zu bestrafen, wenn sie gegen Gesetze verstoßen. FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sari äußerte sich in dieselbe Richtung. Beide Politiker sind allerdings besorgt. Sie finden, dass die Proteste immer heftiger werden.

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