LEWIS HAMILTON aus Großbritannien vor dem FIA Formula 1 Abu Dhabi Grand Prix 2022. (Foto: DASDING, ZUMA WIRE)

Podcast

Lewis Hamilton über Rassismus: "Schwierigster Teil meines Lebens"

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Djamila Chastukhina
Djamila Chastukhina (Foto: DASDING)

Der Formel-1-Fahrer spricht in einem Podcast über seine Schulzeit und erzählt, warum diese für ihn nicht leicht war.

Schon mit sechs Jahren wurde der Brite in der Schule wegen seiner Hautfarbe beleidigt, herumgeschubst oder sogar mit Bananen beworfen. Im Podcast "On Purpose" spricht er mit dem Life Coach Jay Shetty über diese "traumatisierende" Zeit in seinem Leben.

Lewis: "Es gab viele Dinge, die ich unterdrückt habe"

Der 38-Jährige erzählt, dass er den Rassismus und das Mobbing meist für sich behalten hat. Der Grund: Er hatte Angst davor, für schwach gehalten zu werden.

Ich wollte nicht, dass mein Vater denkt, ich sei nicht stark.

Darüber reden hilft

Falls du auch von Rassismus betroffen bist: Du bist nicht allein. Es kann sehr befreiend sein, mit anderen Menschen über solche Erfahrungen zu sprechen. Wenn du kannst, rede mit Freundinnen und Freunden oder auch mit Familienmitgliedern. Bei Mobbing in der Schule kannst du dich an Lehrkräfte wenden. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten, um anonym an Hilfe und professionelle Beratung zu kommen. Hier findest du einige Hilfsangebote:

  • Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bietet einen geschützten Raum, um über solche Erlebnisse zu sprechen. Falls du also aus rechtsextremen, rassistischen oder menschenfeindlichen Motiven bedroht, beleidigt oder angegriffen wurdest, kannst du hier nach Angeboten in deiner Nähe schauen.
  • Wenn du rechte, rassistische oder antisemitische Gewalt erlebt hast, kannst du dir beim Verband VBRG Unterstützung suchen. Infos zu Beratungsstellen in ganz Deutschland findest du hier.
  • Weitere Informationen findest du auch bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes.

Die komplette Podcastfolge mit Lewis kannst du dir hier anschauen:

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Ein aktueller Lagebericht zeigt: Es sind noch immer Beschwerdestellen nötig, die Polizei diskriminiert Menschen.

Quellencheck

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