Ein Mann ist auf dem sonst menschenleeren Boulevard in der Kröpeliner Straße unterwegs, die Leere erinnert an Zeiten des letzten Lockdown. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Bernd Wüstneck)

Corona

Johns-Hopkins-Studie: Maskenpflicht hat am meisten Leben gerettet

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Forschende haben herausgefunden, dass die Zahl der Toten nicht durch den Lockdown zurückgegangen ist, sondern…

Der harte Lockdown während der ersten Corona-Welle hat in den USA und Europa so gut wie keine Leben gerettet. Das haben Forschende der Johns-Hopkins-Universität bei einer Meta-Studie herausgefunden. Sie haben mehr als 18.000 weltweite Studien zu den Folgen der Pandemie untersucht und nur die herausgefiltert, die sich mit der Übersterblichkeit beschäftigen.

Besonders effektiv: Maskenpflicht für Mitarbeiter

Die Forschenden haben herausgefunden, dass die harten Lockdowns mit Ausgangsbeschränkungen gerade einmal 0,3 Prozent weniger Tote verursacht haben. Im Vergleich dazu war die Maskenpflicht für Mitarbeiter in Betrieben und Geschäften sehr effektiv: 24 Prozent. Durch geschlossene Bars starben 15 Prozent weniger Menschen.

Die Aufforderung, weniger Menschen zu treffen, hat gerade einmal 3 Prozent gerettet. Kaum effektiv waren die geschlossenen Schulen mit 0,1 Prozent weniger Toten und die geschlossenen Grenzen. Hier konnten überhaupt keine Auswirkungen festgestellt werden.

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