Nach einer Studie des Gesundheitsamtes Trier zu Long Covid klagen fast die Hälfte der Corona-Infizierten über Langzeitfolgen (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)

Trier

Studie: Long-Covid ist nicht selten!

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Shayan Mirmoayedi
NEWSZONE-Redakteur Shayan Mirmoayedi (Foto: SWR, privat)

Einige Menschen haben auch nach ihrer Corona-Infektion noch Symptome. Forscher zeigen, wie groß das Problem ist.

Das Gesundheitsamt und die Uni Trier haben 1500 Corona-Patienten untersucht. Das Ergebnis: Bei Erwachsenen sind 50 Prozent der Infizierten von Spät- oder Langzeitfolgen betroffen. Bei Jugendlichen weniger als jeder Fünfte. Wichtig ist aber, dass die Studie in einer Zeit durchgeführt wurde, in der nur wenige geimpft waren. Das heißt: Wie es bei Geimpften mit Long-Covid aussieht kann die Studie nicht genau sagen.

Was ist Long-Covid?

Menschen mit Long-Covid haben auch lange nach ihrer Infektion noch Beschwerden wie Müdigkeit oder Kurzatmigkeit. Der Leiter des Trierer Gesundheitsamts empfiehlt Betroffenen ihr Leben normal weiterzuleben und Sport zu treiben. So könnten die Symptome weniger werden. Keinen Sport sollten Patienten mit einer Herzmuskelentzündung machen.

Übrigens: In der Studie wurde herausgefunden, dass die meisten Infektionen aus dem persönlichen Umfeld wie dem Freundeskreis kommen. In Supermärkten und Restaurants würden laut den Forschern nur wenige Infektionen stattfinden.

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