Weltkriegsbombe in Ludwigshafen (Foto: Stadt Ludwigshafen)

Ludwigshafen

Weltkriegsbombe: Darum hatte sich die Entschärfung verzögert

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Ramon Mebrahtu
Zu sehen ist der SWR-Journalist und Redakteur Ramon Mebrahtu (Foto: DASDING)
Louis Leßmann
Louis Leßmann (Foto: DASDING)
Isabel Gebhardt
SWR-Redakteurin Isabel Gebhardt (Foto: DASDING, privat)

Die Evakuierung am Mittwochabend dauerte zwei Stunden länger als geplant. Das hatte mehrere Gründe.

Unter anderem weil einige Anwohner ihre Wohnungen nicht verlassen wollten. Die Leiterin des Dezernats Soziales und Integration Beate Steeg kritisierte das:

Manche Menschen sind einfach uneinsichtig, für ihren Eigenschutz auch selbst mit beitragen zu müssen. Da brauchte es einige größere Überzeugungskraft von uns.

Nächstes Problem: Der zweite Zünder

Hinzu kam noch, dass nach SWR-Informationen der zweite Zünder der Weltkriegsbombe erst freigelegt werden musste.

Was war passiert?

In Ludwigshafen-West mussten aus Sicherheitsgründen etwa 7.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Der Grund: In der Frankenthaler Straße wurde eine Bombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Sie musste von Fachleuten entfernt werden. Alle, die im Umkreis von 500 Metern um die Fundstelle wohnen, mussten ihre Wohnungen und Häuser bis 18 Uhr verlassen. Ab 23 Uhr konnten alle Leute in ihre Wohnungen zurückkehren.

Hier erzählen Menschen, die evakuiert wurden, wie es ihnen in dem Moment ging:

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