Ein Fahrradfahrer fährt an einem dunklen Haus vorbei (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/AP | David Goldman)

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Licht aus! So hilft unser Energiesparen Fledermäusen und Co! 🦇

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Isabel Gebhardt
SWR-Redakteurin Isabel Gebhardt (Foto: DASDING, privat)

Strom und Gas werden viel teurer. Das ist schlecht fĂĽr uns - aber gut fĂĽr viele Tiere.

Wegen der Energiekrise sind schon viele Lichter ausgeschaltet, die man nicht unbedingt braucht - zum Beispiel solche, die Sehenswürdigkeiten hübsch anstrahlen. Dadurch wird unsere Umgebung dunkler. Aber: Das rettet Insekten, Vögel und Fledermäusen das Leben.

Warum?

Der Naturschutzbund Rheinhessen-Nahe erklärt, dass Fledermäuse zum Beispiel erst losfliegen, wenn es richtig dunkel ist. Wenn es zu hell ist, kann es passieren, dass sie in ihren Ritzen sitzen bleiben und dann verhungern. Auch für Vögel ist es laut den Naturschützern besser, wenn es dunkler ist. Durch die Beleuchtung denken sie, dass die Tage länger sind und sie singen teilweise drei Stunden länger als es normal wäre. "Ohne Beleuchtung entfällt dieser Stress", erklärt Experte Rainer Michalski.

Das passiert noch!

Ab 1. September gibt es neue Regeln zum Energiesparen. Dann wird es vermutlich in unseren Städten noch ein bisschen dunkler. Es ist dann nicht mehr erlaubt, dass in der Nacht Lichter an öffentlichen Gebäuden an sind. Auch Werbetafel dürfen nicht mehr leuchten.

Mehr zum Energiesparplan gibts hier:

Politik Energiesparplan: DAS soll ab September verboten werden

Aufrufe zum freiwilligen Energiesparen gibt es schon. Jetzt will die Regierung mit MaĂźnahmen den Druck verstärken.  mehr...

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