Polizisten führen einen Mann ab (Symbolbild) (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Paul Zinken)

Getötete Polizisten

Haftbefehl nach Hatespeech im Fall Kusel

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Judith Bühler
Judith Bühler (Foto: )

Im Saarland ist ein Mann verhaftet worden, nachdem er den Tod der zwei Polizisten im Kreis Kusel gefeiert haben soll.

Nach den tödlichen Schüssen auf zwei Polizisten bei einer Kontrolle in Rheinland-Pfalz hetzen einige im Netz weiter. Ein Mann im Landkreis Birkenfeld wurde Anfang Februar verhaftet. Jetzt ging die Polizei gegen einen anderen Mann aus dem Saarland vor.

Hass bei Facebook

Der 37-Jährige soll auf Facebook zum Tod der zwei erschossenen Polizisten geschrieben haben: "Das waren zwei von vielen. Jeder kommt dran". Außerdem ist von einem polizeifeindlichen Video und Party-Emojis die Rede. Möglichen Tätern soll er Geld und ein Versteck angeboten haben, teilte die Staatsanwaltschaft Saarbrücken mit.

Das ist nicht das Einzige, weshalb die Polizei gegen ihn ermittelt. Vorgeworfen wird ihm zudem: häusliche Gewalt, Bedrohung und Beleidigung im Bekanntenkreis. Der Grund für den Haftbefehl: Das Gericht glaubt, der Mann habe sich vor einer Strafe versteckt.

Ermittlungsgruppe Hatespeech

Eine Woche nach dem Tod der beiden Polizisten bei Kusel wurde eine neue Ermittlungsgruppe aufgestellt, die in sozialen Netzwerken nach Hasskommentaren sucht und die Verfasser verfolgt, damit sie bestraft werden.

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Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

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