Die Feuerwehr kühlt eine Container, der mit 200 Fässern Hydrosulfit gefüllt ist, nach einem Chemieunfall im Mühlauhafen. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/Dieter Leder | Dieter Leder)

Mannheim

Nach Brand im Hafen: Container wurde geöffnet

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Isabel Gebhardt
SWR-Redakteurin Isabel Gebhardt (Foto: DASDING, privat)
Shayan Mirmoayedi
NEWSZONE-Redakteur Shayan Mirmoayedi (Foto: SWR, privat)

Nach dem Chemieunfall in Mannheim ist die Bergung der Fässer abgeschlossen. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar.

Die rund 200 Fässer befanden sich in einem Container. Jedes Fass wurde per Video von Fachleuten überprüft. Als keine Gefahr mehr von ihnen ausging, wurden die Fässer aus dem Container geholt und in einem speziellen Becken mit Wasser zwischengelagert. Wenn die Staatsanwaltschaft es freigibt, soll der giftige Müll auf dem Gelände des Ludwigshafener Chemieunternehmens BASF fachgerecht entsorgt werden.

Riesige Rauchwolke in Mannheim!

In den Fässern befindet sich das Bleichmittel Hydrosulfit. Es hatte sich in der vergangenen Woche vermutlich selbst entzündet. Warum, ist noch unklar. Dadurch stieg eine große Gaswolke bis zu 150 Meter hoch über den Mannheimer Hafen.

Mehr Infos gibt es hier:

Hier kannst du dir ein Video anschauen:

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