Polizeiauto Symbolbild (Foto: IMAGO, IMAGO / Fotostand)

Mannheim

Update zum Fall: Mann stirbt nach Polizeieinsatz

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AUTOR/IN
Mario Demuth
Mario Demuth (Foto: privat)

Gegen den Polizisten, der vor vier Monaten im Einsatz auf einen 31-Jährigen geschossen hat, wird nicht mehr ermittelt.

Hier die Infos, was am 10. Mai in Mannheim passiert ist: Der 31-Jährige war in einer Wohnung. Er soll in einem psychischen Ausnahmezustand dort seine Mutter mit einem Messer bedroht und verletzt haben - auch sich selbst soll er verletzt haben. Als die Polizei da war, soll er auch einen Polizisten mit einem Messer bedroht haben. Später fiel der Schuss. Der Mann starb in der Wohnung.

Darum wird nicht mehr ermittelt

Die Staatsanwaltschaft hat den Fall untersucht. Das sind ihre Ergebnisse:

  • Der 31-Jährige ist nicht durch den Schuss gestorben. Er starb, weil er sich unmittelbar nach dem Schuss mit einem Messer schwer verletzt hat.
  • Der Schuss ging in den Oberschenkel und hat dort keine wichtigen Adern oder Ähnliches getroffen. Bei der selbst zugefügten Stichverletzung war das aber der Fall.
  • Der Schuss war Notwehr, weil die Aufforderung sich hinzulegen und Pfefferspray den Mann vorher nicht stoppen konnten.

Bereits am Tag nach dem Vorfall gab es erste vorläufige Ergebnisse aus der Rechtsmedizin, bei denen gesagt wurde, dass der Schuss nicht die Todesursache war. Darüber und über den Fall selbst hatten wir damals berichtet. Die News findest du hier:

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