Rechenaufgaben aus dem Mathe-Unterricht stehen an einer Schultafel. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Julian Stratenschulte)

Baden-Württemberg

Mathe schwierig, Schreiben geht so - dafür Englisch klasse!

STAND
AUTOR/IN
Mario Demuth
Mario Demuth (Foto: privat)

Was läuft gut in den achten Klassen, wo gibt es Nachholbedarf? Das wurde in einem großen Test herausgefunden.

Getestet wurde, ob Achtklässler in Baden-Württemberg die Mindeststandards für einen mittleren Abschluss draufhaben. Das sind die Ergebnisse im Detail:

  • Mathe: 32 Prozent schaffen das nicht
  • Schreiben: 19 Prozent haben Nachholbedarf
  • Lesen: 13 Prozent erreichen die Standards nicht

Die Good News an diesem Thema

Gibts auch gute Ergebnisse? Ja, in Englisch haben Achtklässler dieses Mal besser abgeschnitten als im letzten Test. Sie haben in dem Fach inzwischen ein halbes Schuljahr Vorsprung im Vergleich zu damals. Das letzte Mal wurde das bei achten Klassen im Jahr 2020 getestet.

Woran liegts?

Das Bildungsministerium Baden-Württemberg erkennt den Nachholbedarf. Die Chefin dort, Kultusministerin Theresa Shopper, ergänzte noch, "dass bei uns der Bildungserfolg noch zu sehr von der Herkunft abhängt". Deswegen hat die Ministerin mehr Geld beantragt, um Bildung gerechter für alle zu machen. So könnten zum Beispiel Sozialarbeiter in Grundschulen helfen.

Der Test, bei dem das alles überprüft wurde, heißt übrigens "VERA" - "VERgleichsArbeiten" für die achten Klassen. Den Test ist seit dem Schuljahr 2015/2016 Pflicht in Baden-Württemberg.

Mehr News zu Schulen und Bildung haben wir hier:

Ranking So gut oder schlecht sind die Schulen in deinem Bundesland!

Bei einer Studie wurde verglichen, wie die Schulen in den verschiedenen Bundesländern sind. Hier gibt's das Ergebnis.  mehr...

DASDING DASDING

Quellencheck

Wo haben wir unsere Infos her? Wir sagen es dir!

Wenn Personen, Vereine oder Unternehmen Neuigkeiten direkt kommunizieren, dann ist das eine Nachrichten-Quelle für uns. Das können zum Beispiel exklusive Interviews oder Pressemitteilungen sein. In der Regel kennzeichnen wir bereits im Text, auf welche Quelle wir uns konkret beziehen – vor allem dann, wenn es keine zweite unabhängige Bestätigung zu der Neuigkeit gibt.

Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.

STAND
AUTOR/IN
Mario Demuth
Mario Demuth (Foto: privat)