Ankunft eines Airbus A400M der Bundeswehr mit Schutzbedürftigen aus Kabul. Die Bundeswehr hat weitere deutsche Staatsbürger und afghanische Ortskräfte aus Kabul evakuiert. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance/dpa/Bundeswehr | Marc Tessensohn)

Baden-Württemberg

Mehr afghanische Ortskräfte in Baden-Württemberg

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Ramon Mebrahtu
Zu sehen ist der SWR-Journalist und Redakteur Ramon Mebrahtu (Foto: DASDING)

Seitdem die Taliban letztes Jahr Afghanistan übernommen hat, sind viele afghanische Bundeswehr-Supporter auf der Flucht.

Einige davon sind in Baden-Württemberg gelandet. Von Anfang 2021 bis Ende Juli 2022 wurden rund 3200 Ortskräfte und deren Familienangehörige sowie Menschenrechtsaktivisten aufgenommen. Das teilte das Migrationsministerium in Stuttgart mit. Die Ortskräfte arbeiteten früher zum Beispiel als zivile Helfer oder Dolmetscher für die deutschen Truppen.

Was war passiert?

Nachdem 2021 die afghanische Hauptstadt Kabul von den Taliban eingenommen wurde, verließen die NATO-Streitkräfte das Land. Seitdem werden die Menschen aus dem Gebiet ausgeflogen - unter anderem auch von der Bundeswehr. Der Migrationssektretär Siegfried Lorek sagte:

Ein Jahr nach dieser Krise ist die Arbeit in Afghanistan noch lange nicht getan und das Leid der Menschen, die noch vor Ort sind, ist groß.

Im Jahr 2021 wurden 1129 Ortskräfte aus Afghanistan in Baden-Württemberg aufgenommen. In diesem Jahr sind es bisher 2065.

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