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Wohnen

Kostenfalle: Wenn die Mieterhöhung schon im Vertrag steht...

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Aslı Kaymaz
Asli Kaymaz (Foto: DASDING)

Die Indexmiete verbreitet sich immer mehr. Der Mieterbund möchte ein Verbot. Was hat es damit auf sich?

Mit der Indexmiete hat der Vermieter die Möglichkeit, die Kaltmiete alle zwölf Monate anzuheben - analog zur Inflationsrate. Erhöht er die Miete ein Jahr nicht, kann er das im nächsten Jahr nachholen und somit eine Steigerung von bis zu 40 Prozent erzwingen. Viele Menschen können das nicht stemmen.

Jeder dritte Mieter zahlt Indexmiete

Der Mieterbund berichtet, dass Beratungen in Bezug auf Indexmieten in den letzten zwei bis drei Jahren enorm zu genommen haben. Im Durchschnitt wurde in jedem dritten neuen Mietvertrag eine Staffelmiete vereinbart. In Städten wie Berlin sollen es sogar 70 Prozent sein.

Mieterbund-Präsident Lukas Siebenkotten warnt, dass Mieten bei hoher Inflation und den erhöhten Heizungs- und Strompreisen zu einer Kostenfalle würden:

Viele Vermieterinnen und Vermieter nutzen die Möglichkeiten der Inflationsanpassung bei bestehenden Mietverträgen voll aus und haben ihren Mietern allein im Krisenjahr 2022 die Kaltmiete um bis zu 15 Prozent erhöht.

Mieterbund fordert Verbot von Indexmieten

Schon öfter hat der Mieterbund versucht, ein Verbot solcher Mietverträge herbeizuführen. Bundesjustizminister Marco Buschmann von der FDP kann Änderungen im Mietrecht veranlassen, hat sich aber bisher dagegen gestellt.

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