Soldaten im Niger

Militärputsch

Putsch im Niger: Keine Gefahr für deutsche Soldaten

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Hans Liedtke
Hans Liedtke  NEWSZONE
Melissa Koser
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Der mutmaßliche Putsch-Anführer hat sich jetzt zum Präsidenten im Niger ernannt. Was das bedeutet, checkst du hier.

In der nigrischen Hauptstadt Niamey sind rund 100 deutsche Soldaten stationiert. Der Verteidigungsminister Boris Pistorius sagt, dass ihnen keine erhöhte Gefahr droht - "weder für Zivilisten noch für Soldatinnen und Soldaten."

Die Lage ist dynamisch, so ist zum Beispiel noch nicht klar, wie sich die Führung in der Zukunft zum Engagement der westlichen Partner aufstellen wird.

Der Chef der Präsidentengarde, General Omar Tchiani, ist jetzt offenbar Chef des ganzen Landes. Wo sich der alte Präsident jetzt befindet, ist nicht bekannt.

Nice to know 💡: Die Machtübernahme einer Regierung durch das Militär nennt man Militärputsch.

Putsch im Niger: In diesen Nachbarstaaten regiert das Militär

Niger gehört mit rund 26 Millionen Einwohnern zu den ärmsten Ländern der Welt. Bazoums Amtseinführung im April 2021 war der erste friedliche demokratische Machtwechsel im Land seit Langem. In den Nachbarstaaten Mali und Burkina Faso regiert nach vier Putschen in den vergangenen Jahren das Militär. Erst Ende 2022 hatte die EU eine Militärmission in Niger beschlossen, um den Terrorismus in der Region zu bekämpfen. Wie es jetzt weiter geht, ist unklar. Das Militär im Niger warnte ausländische Staaten davor, militärisch einzugreifen.

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