Zwei Fünfkämpfer hangeln sich an Sprossen entlang (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/AP | Uncredited)

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Moderner Fünfkampf: Ninja Warriors statt Pferde

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Leo Eder
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Der Skandal beim Springreiten während Olympia 2021 hat eine heftige Debatte um den Modernen Fünfkampf ausgelöst.

Die Sportart besteht aus verschiedenen Disziplinen: Schwimmen, Fechten, Combined (Laufen und Schießen) und Springreiten. Letztere soll bei den Olympischen Spielen 2024 zum letzten Mal dabei sein.

Der Grund: Den Athleten wird dabei ein Pferd zugelost - das klappt mal mehr, mal weniger gut. Bei Olympia in Tokio im vergangenen Jahr hatte die deutsche Fünfkämpferin Annika Schleu große Probleme, ihr Pferd dazu zu bewegen, ihr zu gehorchen. Unter Tränen versuchte sie mit Sporen und Gerte, das verängstigte Tier im Parcours zu halten. Das löste weltweites Entsetzen und Kritik aus. Auch von Tierquälerei war die Rede.

Hindernisparcours statt Springreiten

Damit will der Fünfkampf-Weltverband jetzt Schluss machen und ersetzt die Disziplin mit "Obstacle Racing". Das ist ein Hindernisparcours, wie man ihn von Spielshows wie "Ninja Warriors" kennt. Jetzt muss also nicht mehr das Pferd, sondern der Athlet selbst über die Hürden springen.

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