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Musik

Musikindustrie verklagt KI-Startups wegen Urheberrechten

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Autor/in
Aslı Kaymaz
Asli Kaymaz
Shayan Mirmoayedi
Shayan Mirmoayedi

Die KI-Startups würden urheberrechtlich geschützte Musik als Vorlage für KI-Songs nutzen.

Songs, die mit künstlicher Intelligenz erstellt worden sind, verbreiten sich auf Plattformen wie TikTok krass schnell. Manchmal werden sogar die Stimmen von bekannten Stars für KI-Songs genutzt. Bei den Startups Suno und Udio kannst du quasi auf Befehl ein Lied erstellen lassen. Du gibst ein Thema, Genre und Besonderheiten, die du dir wünscht, ein und in kurzer Zeit spuckt die Plattform dir einen Song aus.

RIAA verklagt KI-Startups

Damit eine künstliche Intelligenz funktioniert, muss sie zuerst lernen. RIAA (der amerikanische Musikverband) wirft den Startups vor, dass der Lernprozess mit urheberrechtlich geschützter Musik passiert ist. Der Verband vertritt Unternehmen aus der Musikindustrie wie zum Beispiel Plattenfirmen. Die Startups sollen die Songs aus den Plattenfirmen genutzt haben, weil die generierten Lieder wohl oft nach bekannten Artists klingen.

Das Gegenargument von Suno und Udio: Die "Fair-Use"-Klausel. Sie besagt, dass Musik unter anderem für diese Zwecke verwendet werden kann, ohne das Urheberechtsgesetz zu verletzen:

  • Kritik und Kommentar
  • Berichterstattung
  • Bildung und Forschung

Die Musikbranche äußert sich schon seit längerem zur Entwicklung von KI:

Musik Offener Brief gegen KI: Über 200 Stars haben kein Bock mehr!

KI kommt in der Musikbranche immer mehr zum Einsatz. Viele Stars sehen das als Angriff auf die menschliche Kreativität.

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