OLI's Wilde Welt: Eine Krankengeschichte - Nashörner (Foto: SWR)

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Nashörner kehren nach Mosambik zurück!

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Hannah Bechmann
Profilbild Hannah Bechmann (Foto: Hannah Bechmann)

40 Jahre nach der Ausrottung wurden jetzt 19 der Tiere wieder in das Land eingeführt.

Mehr als 60 Stunden hat der Transport von Südafrika in den Zinave Nationalpark im Süden Mosambiks gedauert. Nach Angaben der Peace Parks Foundation sind die zurückgelegten 1.600 Kilometer die längste Distanz, über die jemals Nashörner auf Straßen transportiert wurden.

Warum das Ganze?

Die Umsiedlung der Nashörner bedeutet, dass Mosambik jetzt erstmals wieder die „Big Five“im Land hat: Elefanten, Löwen, Leoparden, Büffel und Nashörner. Das ist nicht nur wichtig, um Touristen ins Land zu locken sondern auch für ein gesundes Ökosystem, so der Vorstandsvorsitzende der Peace Parks Foundation. Nashörner sind in Afrika deshalb so bedroht, weil sie wegen ihrer Hörner von Wilderern gejagt werden. Vor allem in Vietnam und China werden die Hörner zur Herstellung von traditionellen Arzneimitteln verwendet, die angeblich Krebs und andere Krankheiten heilen.

Und wie geht's jetzt weiter?

Es ist geplant, in den nächsten zwei bis drei Jahren noch 21 zusätzliche Breit- und Spitzmaulnashörner umzusiedeln. Die Peace Parks Foundation hofft außerdem, dass die Nashornpopulation im Zinave Nationalpark in acht bis zehn Jahren groß genug sei, um andere Schutzgebiete in Afrika wieder aufstocken zu können. Im Nationalpark sollen die Tiere durch eine Reihe von Sicherheitsmaßnahmen vor Wilderern geschützt werden.

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