Schloss bekommt zur Kirchenratsversammlung eine neue Flagge (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Uli Deck)

Karlsruhe

Großes Weltkirchentreffen - Steinmeier besucht Karlsruhe

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AUTOR/IN
Katharina Kunz
Redakteurin Katharina Kunz (Foto: SWR)

Menschen aus der ganzen Welt treffen sich in Karlsruhe. Mit dabei ist auch Bundespräsident Steinmeier. Das ist der Grund.

Zum ersten Mal findet das Treffen von 4.000 Vertretern christlicher Kirchen weltweit in Deutschland statt. Die Veranstaltung gibt es nur alle acht Jahre. Sie nennt sich die Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK). Sie vertritt 580 Millionen Menschen auf der ganzen Welt.

Darum geht es

Bei dem Treffen wird diskutiert, wie die Kirchen mit gesellschaftlichen und politischen Themen wie die Corona-Pandemie, Klimagerechtigkeit, Rassismus und Hungersnot umgehen. Auch über den Krieg in der Ukraine wird gesprochen. Zu Gast sind sowohl Vertreter der russisch-orthodoxen Kirche als auch welche aus der Ukraine. In Karlsruhe sollen sie die Möglichkeit haben offen miteinander zu reden.

Das sagt der Bundespräsident

Bei der offiziellen Eröffnung begrüßte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ausdrücklich die Gäste aus der Ukraine. Die Führung der russisch-orthodoxen Kirche kritisierte Steinmeier dagegen, weil sie den Krieg unterstütze. Steinmeier rief zum Widerstand gegen die russische Kriegs-Propaganda auf.

Das Weltkirchentreffen geht bis zum 8. September. In der Zeit gibt es viele Veranstaltungen, Konzerte und Info-Stände in der ganzen Stadt, an denen man kostenlos teilnehmen kann. Mehr dazu gibt es hier.

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Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.

Der Evangelische Pressedienst (epd) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AFP, AP und SID.

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