Mesut Özil, Fußballspieler aus Deutschland, spricht während einer Pressekonferenz. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/AP | Uncredited)

Fußball

Özil wechselt zum "Erdoğan-Club" Başakşehir

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Der frühere Fußball-Nationalspieler Mesut Özil wechselt von Fenerbahçe zu İstanbul Başakşehir.

Im März hatte Fenerbahçe den 33-Jährigen nach Streitigkeiten aus dem Kader ausgeschlossen. Diese Woche dann die Nachricht: Der Club trennt sich komplett von Özil. Sein Vertrag wäre eigentlich noch bis 30. Juni 2024 gelaufen - und noch vor einem Monat hatte der Weltmeister von 2014 betont, dass er den auch noch erfüllen möchte.

One of the things that makes life is that it is full of uncertainties. Our plans, desires and wishes may not always go in the direction you want them to. I wanted to achieve success by getting more chances to play in the Fenerbahçe jersey, which has always been my childhood dream https://t.co/09RwCcKd4d

Wechsel zu Başakşehir mit Beigeschmack

Bei Başakşehir hat Özil jetzt einen Ein-Jahres-Vertrag mit der Option auf ein weiteres Jahr - auf eigenen Wunsch. Präsident Göksel Gümüşdağ wollte ihm eigentlich einen Zwei-Jahres-Vertrag vorgeschlagen.

Ich bin sehr glücklich.

Başakşehir gilt als Lieblingsclub des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, Clubpräsident Gümüşdağ ist Mitglied der Regierungspartei AKP und mit einer Nichte der Ehefrau Erdoğans verheiratet. Auch die Sponsoren sind vor allem regierungsnahe Firmen.

Özil steht wegen seiner wohl engen Beziehung zu Erdoğan in der Kritik, seit er vor dem Vorrunden-Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2018 auf Fotos mit ihm zu sehen war. Nach der WM trat Özil aus der Nationalelf aus. Bei seiner Hochzeit im Sommer 2019 soll Erdoğan Trauzeuge gewesen sein.

Hier kannst du dir die Unterschriftszeremonie ansehen:

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Der SID (Sport-Informations-Dienst) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AFP und AP.

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