Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gibt nach der Ministerpräsidentenkonferenz eine Pressekonferenz. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Kay Nietfeld)

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Scholz reist nach China: Deshalb gibt es viel Kritik

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Louis Leßmann
Louis Leßmann (Foto: DASDING)

Der Bundeskanzler Olaf Scholz trifft sich am Freitag mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping.

Xi Jinping wurde vor Kurzem zum dritten Mal in Folge zum Staatsoberhaupt von China gewählt. Er wird immer mächtiger und das soll China auch werden. Viele sehen den Besuch von Scholz deshalb gerade als falsches Zeichen. Der Volksrepublik China wird vorgeworfen, Menschenrechte schwer zu verletzen. In Tibet werden Menschen unterdrückt, die muslimische Minderheit der Uiguren wird verfolgt, und in Hongkong unterdrückt China die Presse- und Meinungsfreiheit.

In Deutschland ist außerdem die Sorge groß, dass das Land sich wirtschaftlich zu sehr von China abhängig macht, wie es bei Russland passiert ist. Dadurch könnte Deutschland erpressbar werden. Zuletzt war das ein großes Thema, als die Bundesregierung China in den Hamburger Hafen einsteigen ließ.

Was sagt Scholz?

Der Bundeskanzler wird mit Xi Jinping vor allem über Wirtschaft sprechen. Deshalb werden ihn auch die Bosse von großen deutschen Unternehmen begleiten. Scholz hat außerdem in einem Gastbeitrag in der "FAZ" seine Gründe für die Reise erklärt. Er sagt, dass er Deutschland weniger abhängig machen und auch über Menschenrechte sprechen will.

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