Tag der Organspende: Eine Frau hält einen Organspendeausweis in ihren Händen.  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Hendrik Schmidt)

Tag der Organspende

So viele Menschen in Deutschland brauchen ein Spenderorgan!

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Isabel Gebhardt
Isabel GebhardtNEWSZONE-Team (Foto: SWR DASDING)
Max Stokburger
Max Stokburger  (Foto: SWR DASDING)

Beim Thema Organspende gehts um Leben oder Tod. Aber: Die Warteliste für Spenderorgane ist sehr lang.

In Deutschland stehen laut dem Gesundheitsministerium gerade ungefähr 8.500 Menschen darauf. Es werden Organe wie zum Beispiel Herz, Leber, Lunge, Bauchspeicheldrüse und auch Gewebe wie Augenhornhaut gebraucht. Die meisten auf der Liste warten aber auf eine Niere. Bis man die bekommt, kann es zwischen acht und zehn Jahren dauern.

Wie funktioniert Organspende in Deutschland?

Um seine Organe zu spenden, muss man in Deutschland mit dem Organspendeausweis zustimmen. Auf der Karte kannst du angeben, ob und welche Organe du nach deinem Tod an andere Menschen weitergeben willst.

In anderen Ländern wird das anders geregelt. In Österreich und Spanien ist zum Beispiel jeder nach dem Tod automatisch Organspender. Es ist aber keine Pflicht: Wer seine Organe nicht spenden will, kann festlegen, dass sie nicht genommen werden. Das Verfahren nennt man Widerspruchslösung. Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat schon mehrfach gesagt, dass er die Regelung gerne auch bei uns einführen würde. Er will jetzt, dass im Bundestag noch einmal darüber diskutiert wird.

Automatisch spenden oder aktiv entscheiden? Hier wird über Vor- und Nachteile diskutiert:

Tattoo statt Organspendeausweis!

Um mehr Menschen dazu zu bekommen, dass sie ihre Organe nach dem Tod spenden, hat ein Verein außerdem eine Aktion gestartet. Statt mit dem Organspendeausweis kann man seine Bereitschaft jetzt mit einem Tattoo geben. Bisher haben es sich den Angaben nach 2.500 Menschen stechen lassen.

Mehr Infos dazu gibts hier:

Thema Organspende: Was denkst du?

Möchtest du mal deine Organe spenden?

Quellencheck

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