Der Schütze des US-Schulmassakers in Parkland 2018 wird zu einer Anhörung in den Gerichtssaal begleitet.  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/Pool South Florida Sun-Sentinel/AP | Amy Beth Bennett)

Verbrechen

"Parkland Shooter" zu lebenslanger Haft verurteilt

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Renée Diehl
SWR-Redakteurin Renée Diehl (Foto: DASDING, Fabian Brosi)

Der ehemalige Highschool-Schüler hatte 2018 bei einem Amoklauf an seiner alten Schule 17 Menschen getötet.

Nach über vier Jahren Verhandlung wurde Nikolas Cruz jetzt zu 17 Lebenssätzen für jedes seiner Opfer sowie 17 weiteren Sätzen für den versuchten Mord an weiteren Schülern verurteilt. Das heißt, er sitzt lebenslänglich im Knast.

Das ist vorher in der Verhandlung passiert

In Florida gibt es auch noch die Todesstrafe. Zu dieser hätte er verurteilt werden können, wenn die Geschworenen einstimmig dafür entschieden hätten. Mitte Oktober hatten neun der Geschworenen für, drei aber gegen die Todesstrafe für den Amokläufer gestimmt.

In den letzten zwei Verhandlungstagen konnten Angehörige und Opfer den heute 24-jährigen Täter nochmal persönlich ansprechen. Viele davon versuchten klarzumachen, wie seine Tat ihre Leben zerstört hat. Als Tatmotiv nannte Cruz den Valentinstag. Er sagte, dieser Tag sollte nach seiner Tat nie wieder an der Schule gefeiert werden.

Dieser Mann behauptete, dass ein anderer Amoklauf ein Fake war:

Verbrechen 965 Millionen US-Dollar: Diese Strafe soll ein Mann für seine Lügen zahlen!

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