Menschen auf einer Party im Club. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Sophia Kembowski)

Drogen

GHB: So gefährlich ist die Partydroge

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Louis Leßmann
Louis Leßmann (Foto: DASDING)

Die Droge GHB wird in der Clubszene immer beliebter, obwohl der Konsum so riskant ist. Woran liegt das?

Das "Y-Kollektiv" geht dieser Frage in einer neuen Reportage auf den Grund. Bei GHB - auch G, GBL oder Liquid Ecstasy genannt - genügen ein paar Tropfen in den Drink und man fühlt sich gut, euphorisch und enthemmt. Sind es allerdings ein paar Tropfen zu viel, droht schnell die Überdosis. Nachdem es im Sommer 2021 zu einem Todesfall durch GHB kam, starteten einige Berliner Clubs sogar eine Kampagne gegen die Droge.

Partydroge GHB: Was passiert bei einer Überdosis?

In der Reportage berichten regelmäßige Konsumenten zwar auch von guten GHB-Erfahrungen - eine wilde Partynacht, am Tag danach keinen Kater - doch in der dunklen Club-Toilette landet schnell etwas zu viel GHB im Getränk. Viele Konsumentinnen und Konsumenten kollabieren bei einer Überdosis, die auch lebensgefährlich werden kann. Besonders für das Personal in Clubs sind die zunehmenden Überdosierungen auch eine große Belastung.

Missbrauch als "K.O.-Tropfen"

GHB wird dazu auch noch missbräuchlich eingesetzt: Als "K.O.-Tropfen" ist die Droge schon länger bekannt. Den Opfern wird unbemerkt ein bisschen ins Glas geschüttet, anschließend sind sie wehrlos und werden vergewaltigt. Dabei müssen die Betroffenen auch nicht ohnmächtig auf einer Toilette liegen - für Außenstehende ist es zum Beispiel nur schwer nachzuvollziehen, ob eine Person gerade unter dem Einfluss von GHB ist und ob sie gegen ihren Willen mit einer anderen Person ins Taxi steigt.

Hier kannst du die ganze Doku vom "Y-Kollektiv" sehen:

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