Der Rio Javari ist ein Nebenfluss des Amazonas in Peru. (Foto: IMAGO, IMAGO / Nature Picture Library)

Politik

Peru: Als Geiseln genommene Touristen wieder frei

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Zilan Hatun
Autorenprofil Zilan Hatun (Foto: SWR, privat Zilan Hatun)

Dorfbewohner im Amazonasgebiet hielten 150 Touristen auf Schiffen fest. Der Grund: Sie wollten protestieren.

Rund 24 Stunden wurden die Touristen festgehalten. Perus Minister für Außenhandel bestätigte, dass die Schiffe zurück an die Häfen können. Seit Donnerstag hatten Dorfbewohner mehrere Schiffe festgesetzt. Auf einem mit 70 Touristen war unter anderem ein deutscher Urlauber.

Darum haben die Menschen in Peru protestiert

Mit der Geiselnahme wollten die Dorfbewohner die Regierung dazu bringen, etwas gegen ein Ölleck in der Region zu machen. Aus einer Pipeline war immer wieder Öl ausgetreten, das einen für sie wichtigen Teil des Flusses Marañón verschmutzt. Der Energiekonzern, dem die Pipeline gehört, meint, dass diese immer wieder absichtlich beschädigt wurde - seit Dezember letzten Jahres 50 Mal! Der Konzern kümmere sich aber darum, den Fluss an den Gebieten zu reinigen und den Anwohnern Trinkwasser und Lebensmittel zu geben.

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