Vandalismus von Jugendlichen an einer Schule. (Foto: IMAGO, ZUMA Wire)

Kreis Ludwigsburg

Diskussion: Hilft Piepen gegen Randale von jungen Menschen?

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Alicia Tedesco
Autorenprofil Alicia Tedesco (Foto: SWR, Privat Alicia Tedesco)
Niklas Behrend
Niklas Behrend  (Foto: SWR DASDING)

Um mutwillige Zerstörung und Lärm in BW zu reduzieren, könnten piepende Geräte helfen, die nur Jugendliche hören können.

Eine Grundschule in Freiberg am Neckar (Kreis Ludwigsburg) macht das schon - sie hat zwei Geräte im nicht-öffentlichen Eingangsbereich installiert. Eine Sprecherin der Stadt sagte dem SWR, dass seitdem weniger Beleuchtungen und Mülleimer beschädigt werden.

Piepen gegen Randale: Nur unter 25-Jährige hören das Geräusch

Das unangenehme Piepen können nur Menschen wahrnehmen, die jünger als 25 Jahre sind, weil es in einem bestimmten Frequenzbereich liegt. Ältere Menschen werden davon also nicht gestört.

Politische Diskussion über Piepgeräusche

Politikerinnen und Politiker in Baden-Württemberg sind sich allerdings uneinig, ob junge Menschen so von Randale abgehalten werden können und sollten. Keine der Parteien befürwortet die Methode komplett: SPD, FDP und Grüne lehnen sie ab, während die CDU die Entscheidung den Orten selbst überlassen will.

SPD, FDP und CDU fordern zudem, die Jugendarbeit zu fördern und so mutwillige Zerstörung zu verhindern. Die AfD will sich genauer damit befassen, welche jungen Menschen randalieren.

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