Trauernde nach dem Amoklauf an einer Grundschule in Texas. (Foto: IMAGO, IMAGO / Xinhua)

Texas

Amoklauf: Hätten Menschen gerettet werden können?

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Katharina Kunz
Redakteurin Katharina Kunz (Foto: SWR)

Die Polizei hat fast eine Stunde gewartet, bis sie den Amokläufer überwältigte. Das war ein Fehler, gibt sie jetzt zu.

Bei dem Amoklauf im US-Bundesstaat Texas erschoss ein 18-Jähriger 21 Menschen - 19 Grundschüler und zwei Lehrerinnen. Der Täter hatte sich in einem Klassenraum verschanzt. Die Polizei stürmte den Raum erst knapp eine Stunde, nachdem sie in der Schule angekommen war. Viel zu spät, gab die Sicherheitsbehörde jetzt zu.

"Es war die falsche Entscheidung! Dafür gibt es keine Entschuldigung."

Warum hat die Polizei so lange nichts gemacht?

Sie habe auf Spezialkräfte gewartet, um den Täter zu überwältigen, sagte Chef der Sicherheitsbehörde. Außerdem sei die Polizei davon ausgegangen, der Täter schieße nicht mehr und verbarrikadiere sich nur noch. Das sei ein Fehler gewesen.

Wie viele Kinder wurden während der Wartezeit erschossen?

Das wird gerade noch untersucht. Mehrere Kinder hatten aus dem Klassenraum den Notruf gewählt - der erste schon um 12 Uhr. Sie berichteten von mehreren Toten. Erst um 12.50 Uhr stürmte die Polizei den Raum und erschoss den Täter.

Der 18-Jährige hatte sich die Waffen zum Geburtstag gekauft. Warum das in den USA so einfach ist, liest du hier:

Angriff an Grundschule Amoklauf in den USA: Warum kommen Täter so leicht an Waffen?

In Texas hat ein 18-Jähriger über 20 Menschen erschossen. Trotz aller Amokläufe - das Waffenrecht blieb bisher.  mehr...

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