Der 39-jährige Hauptangeklagte im Fall der getöteten Polizisten im Kreis Kusel kommt mit Handschellen in den Verhandlungssaal des Landgerichts Kaiserslautern. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/dpa-Pool | Uwe Anspach)

Kaiserslautern

Angeklagter: Schüsse ja, Mord nein!

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Die Anklage im Fall der getöteten Polizisten in Kusel lautet: Mord! Der Hauptangeklagte bestreitet das.

Beim ersten Prozesstag hat der 39-jährige Hauptangeklagte zugegeben, dass er geschossen hat. Aber er hatte nicht die Absicht den Polizisten und die Polizei-Anwärterin zu töten.

Das sagt der Angeklagte

Seine Anwälte lasen eine Aussage von ihm vor. Darin heißt es: Der 39-Jähre wollte nur, dass die Schüsse auf ihn aufhören, deshalb habe er selbst geschossen. Er beschreibt die Situation als völlig unübersichtlich.

Nach dem Vorfall wollte er sich auch der Polizei stellen, nur erst noch mit seiner Frau sprechen. Das Spezialeinsatzkommando (SEK) habe ihn dann vorher festgenommen.

Das ist die Anklage

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Hauptangeklagten zweifachen Mord vor. Er soll bei der Verkehrskontrolle in der Nacht am 31. Januar 2022 die Polizisten erschossen haben, um seine Wilderei zu verdecken.

Der Prozess geht nächste Woche weiter und soll bis September dauern.

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