Der 39-jährige Hauptangeklagte im Fall der getöteten Polizisten im Kreis Kusel kommt mit Handschellen in den Verhandlungssaal des Landgerichts Kaiserslautern. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/dpa-Pool | Uwe Anspach)

Kaiserslautern

Angeklagter: Schüsse ja, Mord nein!

STAND
AUTOR/IN
Katharina Kunz
Redakteurin Katharina Kunz (Foto: SWR)

Die Anklage im Fall der getöteten Polizisten in Kusel lautet: Mord! Der Hauptangeklagte bestreitet das.

Beim ersten Prozesstag hat der 39-jährige Hauptangeklagte zugegeben, dass er geschossen hat. Aber er hatte nicht die Absicht den Polizisten und die Polizei-Anwärterin zu töten.

Das sagt der Angeklagte

Seine Anwälte lasen eine Aussage von ihm vor. Darin heißt es: Der 39-Jähre wollte nur, dass die Schüsse auf ihn aufhören, deshalb habe er selbst geschossen. Er beschreibt die Situation als völlig unübersichtlich.

Nach dem Vorfall wollte er sich auch der Polizei stellen, nur erst noch mit seiner Frau sprechen. Das Spezialeinsatzkommando (SEK) habe ihn dann vorher festgenommen.

Das ist die Anklage

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Hauptangeklagten zweifachen Mord vor. Er soll bei der Verkehrskontrolle in der Nacht am 31. Januar 2022 die Polizisten erschossen haben, um seine Wilderei zu verdecken.

Der Prozess geht nächste Woche weiter und soll bis September dauern.

Was in der Nacht passiert sein soll, liest du hier:

Kaiserslautern

Kaiserslautern Fall Kusel: Anklage wegen Mordes an zwei Polizisten

Im Januar sind bei einer Verkehrskontrolle zwei Polizeibeamte erschossen worden. Jetzt gibt es ein Update.  mehr...

DASDING Dein Nachmittag DASDING

Quellencheck

Wo haben wir unsere Infos her? Wir sagen es dir!

Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.

STAND
AUTOR/IN
Katharina Kunz
Redakteurin Katharina Kunz (Foto: SWR)