PSG Trainer Christoph Galtier (Foto: IMAGO, ZUMA Wire)

Fußball

380 Kilometer mit dem Flugzeug - PSG in Kritik

STAND
AUTOR/IN
Aslı Kaymaz
Asli Kaymaz (Foto: DASDING)

Der PSG-Trainer gibt sich selbstgefällig und ironisch in der Pressekonferenz - das kam gar nicht gut an!

Am Sonntag spielte die Pariser Mannschaft in Nantes. Der Ort ist keine 400 Kilometer entfernt - für das PSG-Team ist das wohl genug, um zu fliegen. Als der Trainer darauf angesprochen wurde, antwortete er ironisch: Ob es denn Reisemöglichkeiten mit an Stränden häufig genutzten Segelwagen gäbe.

Das ging daneben!

Kylian Mbappe fand das zwar ganz witzig, die französische Sportministerin jedoch gar nicht. Auf Twitter kritisierte sie die Aussage und bezeichnete diese als wenig verantwortungsvoll. Das Internet ist auch nicht begeistert: Unter den Bildern der Spieler entstand ein Shitstorm.

Zwei Stunden mit dem Zug

Tatsächlich ist die Strecke in nur zwei Stunden mit dem TGV (französischer Schnellzug) zu erreichen. Das betonte der Vorstand des Unternehmens und bot an: "Ich erneuere unseren Vorschlag für ein TGV-Angebot, das an die spezifischen Bedürfnisse von PSG angepasst ist, für unsere gemeinsamen Interessen." Ob auf das Angebot eingegangen wird, ist unbekannt.

Messi und sein Privatjet

Der PSG-Star hat bereits letzte Woche viel Ärger kassiert, denn: Ganze 52 Mal ist er innerhalb von drei Monaten mit seinem Privatjet geflogen. Das sind 1.500 Tonnen CO2 - so viel wie ein Franzose in 150 Jahren verursacht.

Hier kannst du die Pressekonferenz auschecken:

Mehr zur Beziehung von Stars zu ihren Privatjets, findest du hier:

BRUST RAUS Die Welt brennt & Stars nehmen Privatjets?!

Kylie Jenner überlegt auf Instagram, welchen Privatjet sie nehmen soll und die ganze Welt fragt sich, ob das ihr Ernst ist. Während es sehr viele alarmierende Studien, Nachrichten und Wetterereignisse gibt, die immer mehr Menschen dazu bringen, ihren Konsum zu überdenken, sieht die Welt der Stars ein bisschen anders aus.  mehr...

Quellencheck

Wo haben wir unsere Infos her? Wir sagen es dir!

Der SID (Sport-Informations-Dienst) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AFP und AP.

STAND
AUTOR/IN
Aslı Kaymaz
Asli Kaymaz (Foto: DASDING)