Eine junge Frau schaut traurig auf ihr Handy (Foto: Pexels / mikoto.raw)

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"Quiet Dumping": Das steckt hinter dem neuen Beziehungstrend

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Djamila Chastukhina
Djamila Chastukhina (Foto: SWR DASDING)

Es gibt viele Arten, mit jemandem Schluss zu machen. Diese kann laut Experten für Betroffene besonders schmerzhaft sein.

"Quiet Dumping" bedeutet auf Deutsch "leises Schlussmachen" und macht gerade auf Social Media die Runde. Dabei hört eine Person in der Beziehung auf, sich Mühe zu geben und leistet stattdessen nur das Minimum - ohne tatsächlich Schluss zu machen oder zu erklären, was los ist. Emotional hat sich diese Person meist schon von ihrem Partner oder ihrer Partnerin gelöst, bleibt aber trotzdem weiter mit ihr zusammen.

Warum das ungesund ist

Die Paartherapeutin Diana Boettcher hat im Interview mit "Utopia" erklärt, dass "Quiet Dumping" aus psychologischer Sicht nicht zu empfehlen sei. Oft merken Paare im Nachhinein, dass sie viel zu lange in einer Beziehung geblieben sind, in der sie unzufrieden oder sogar unglücklich waren.

Das entzieht einem Energie und Lebenskraft. Es ist auch eine Belastung für die Psyche.

Was du stattdessen tun kannst

  • Probleme in der Beziehung ansprechen, statt sie mit dir allein auszumachen.
  • Gemeinsam versuchen, an Schwierigkeiten zu arbeiten, statt euch direkt zu trennen.
  • Wenn du nicht weißt, wie du Schluss machen sollst: Ein Ratschlag von Freunden oder Verwandten, die schon eine Trennung hinter sich haben, könnte hilfreich sein.
  • Warte nicht zu lange auf "den perfekten Zeitpunkt", um dich zu trennen. Der ist laut Boettcher nämlich "immer dann, wenn man merkt, dass man den anderen nicht mehr liebt".

"Quiet Dumping" gibt es nicht nur in romantischen Beziehungen, sondern auch bei Freundschaften und in der Familie, zum Beispiel unter Geschwistern.

Auch am Arbeitsplatz kann sowas ähnliches vorkommen:

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Zeitungen, Zeitschriften und Magazine - wie zum Beispiel Spiegel, Welt, Focus, Bild, Stuttgarter Zeitung, Backspin und GameStar - sind für uns auch Quellen. Das gilt besonders, wenn sie exklusive Informationen haben. Das heißt, sie haben durch ihre Recherche eine Nachricht herausgefunden und veröffentlicht. Immer wieder decken sie Skandale auf oder werten Statistiken und Daten aus.

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