Hafen von Odessa (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance/dpa/Lehtikuva | Jussi Nukari)

Russland-Ukraine-Krieg

Das sagt Russland zum Angriff auf Odessa

STAND
AUTOR/IN
Shayan Mirmoayedi
NEWSZONE-Redakteur Shayan Mirmoayedi (Foto: SWR, privat)

Als Grund nennt das Verteidigungsministerium die Zerstörung von US-Waffen.

Eigentlich gab es einen Deal: Russland lässt die Ukraine Getreide ausliefern. Dieser Deal ist in Gefahr. Russische Raketen haben laut ukrainischen Angaben den Hafen der Stadt Odessa getroffen. Zwei Raketen sollen von der ukrainischen Luftabwehr abgefangen worden sein, zwei weitere hätten den Hafen getroffen.

UN-Generalsekretär Guterres verurteilte den Angriff. Auch der ukrainische Präsident Selenskyj äußerte sich und sagte:

Dies beweist nur eins: Egal was Russland sagt oder verspricht, es wird Möglichkeiten finden, es nicht umzusetzen.

Update: Inzwischen räumte das russische Außenministerium den Angriff auf Odessa ein. Mit Raketen sei ein Kriegsschiff der Ukraine getroffen worden, erklärt Sprecherin Maria Sacharowa. Auch Raketen, die von den USA geliefert wurden, seien zerstört worden. Nach Darstellung der Ukraine wurden Hafenanlagen getroffen.

Droht die Welt zu hungern?

Mit Unterstützung von den Vereinten Nationen und der Türkei hatten die beiden Kriegsländer erst einen Tag zuvor vereinbart, dass über 20 Millionen Tonnen Weizen sicher in die Welt geliefert werden - aus Häfen im Raum Odessa. Die Ernährung von vielen Menschen hängt von diesen Lieferungen ab. Dass dieser Deal von Russland offenbar gebrochen wurde, wird international scharf kritisiert. Die Botschafterin der USA in Kiew nannte den Angriff "ungeheuerlich". Die Vizepräsidentin des Bundestags Katrin Göring-Eckardt schrieb auf Twitter:

Das ist so furchtbar. Gestern so viel Hoffnung wegen des Abkommens. Heute Angriffe auf #Odesa. Gestern bin ich im #Hafen gewesen, durch die Stadt gelaufen, mit so vielen geredet, einem Hochzeitspaar gratuliert. Hoffe so sehr, es geht allen gut. Was ist die Unterschrift noch wert? https://t.co/mfhZzg3UMD

Im Tagesschau-Beitrag erfährst du mehr:

Hier findest du mehr Informationen zu der eigentlichen Vereinbarung:

Russland-Ukraine-Krieg Getreide soll überwacht exportiert werden

Eine Einigung regelt die Ausfuhr von Millionen Tonnen Getreide, die vor allem in Asien und Afrika benötigt werden.  mehr...

Luna - Das Morningshow WarmUp SWR3

Quellencheck

Wo haben wir unsere Infos her? Wir sagen es dir!

Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.

Reuters ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, AFP, AP und SID.

Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

STAND
AUTOR/IN
Shayan Mirmoayedi
NEWSZONE-Redakteur Shayan Mirmoayedi (Foto: SWR, privat)