Reem Alabali-Radovan (SPD), Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und Beauftragte für Antirassismus, stellt den 13. Lagebericht: «Rassismus in Deutschland» in der Bundespressekonferenz vor. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Kay Nietfeld)

Diskriminierung

Rassismus ist weiterhin ein Problem - so könnte sich etwas ändern

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Ein aktueller Lagebericht zeigt: Es sind noch immer Beschwerdestellen nötig, die Polizei diskriminiert Menschen.

Vielfalt müsse in allen Bereichen in Deutschland zur Normalität werden. Das steht im Lagebericht "Rassismus in Deutschland", den die Integrationsbeauftragte Reem Alabali-Radovan vorlegte. Wichtig sei es, dass jeder überall gleichberechtigte Chancen hat. Damit das besser funktioniert, müsse es mehr Beschwerdestellen geben. An diese könnten sich Leute wenden, die das Gefühl haben, rassistisch von der Polizei, dem Vermieter oder Lehrern diskriminiert zu werden.

Wie rassistisch ist die Polizei?

Menschen erleben laut Bericht immer wieder Polizisten, die voller Vorurteile sind und sie diskriminieren. Deshalb sollte es eine Regelung im Bundespolizeigesetz geben, die ein Diskriminierungsverbot sicherstellt. Außerdem findet die Integrationsbeauftragte Alabali-Radovan, dass es mehr Unterstützung für Betroffene geben sollte.

Wegen Rassismus Probleme, eine Wohnung zu finden?

Auch bei der Wohnungssuche werden Betroffene immer wieder diskriminiert. Studien zum Vermietungsverhalten könnten hier helfen. Damit es bei der Jobvergabe in der öffentlichen Verwaltung besser wird, wäre es möglich, Bewerbungsverfahren anonym zu gestalten. Zudem könnte in Stellenangeboten gleich ausgeschrieben werden, dass bestimmte Sprachkenntnisse von Vorteil seien - solange das zum Job passt.

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