Eine Frau, die traurig guckt. (Foto: Pexels / Mikhail Nilov)

Forschung

Rassismus-Studie: Die Mehrheit sieht ein Problem

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Etwa 60 Prozent der Befragten sehen Rassismus als ein tägliches Problem in Deutschland.

Nur etwa 10 Prozent der Deutschen finden, dass es keinen Rassismus in Deutschland gibt. Das zeigt eine Studie des nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitors (NaDiRa). Der NaDiRa forscht zu Ursachen, Ausmaß und Folgen von Rassismus in Deutschland. Für die aktuelle Studie wurden etwa 5000 Menschen befragt.

Wahrnehmung von Rassismus

Nicht nur im Alltag sehen viele Menschen Rassismus. Mehr als die Hälfte der Befragten sehen diese Art der Diskriminierung auch bei den Behörden. 48 Prozent finden, dass wir in einer rassistischen Gesellschaft leben.

Eigene Erfahrungen

Nur 22 Prozent der Befragten geben allerdings an, selbst schon mal Rassismus erlebt zu haben. Etwa 73 Prozent davon sind zwischen 14 bis 24 Jahre alt.

"Wir sind auf einem guten Weg"

Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) findet es gut, dass so vielen Menschen Rassismus als Problem bewusst ist. Die Menschen sind ihrer Meinung nach auch bereit, sich dagegen einzusetzen. Eine Rassismusbeauftragte der Bundesregierung teilt diese Ansicht und hält die Ergebnisse der Studie für eine gute Nachricht, denn: die Erkenntnis sei bereits "ein wichtiger Schritt für Veränderung".

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