Mehlregal (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Stefan Sauer)

Rheinland-Pfalz

Hungersnot! Deutsche Bauern wollen helfen ­čîż

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Hans Liedtke
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Durch den Krieg in der Ukraine kann viele Rohstoffe nicht mehr geliefert werden. Kann Rheinland-Pfalz das ausgleichen?

Normalerweise kommen viele Rohstoffe f├╝r Lebensmittel wie Mehl, Nudeln und Speise├Âl aus der Ukraine. Das geht gerade nicht mehr. Wegen des Krieges in der Ukraine drohen vor allem in Regionen in Afrika Hungersn├Âte. Bauern in Rheinland-Pfalz wollen die fehlenden Nahrungsmittel jetzt selbst anbauen.

Wie soll das funktionieren?

Ein Vorschlag ist, dass bisher nicht genutzte Ackerfl├Ąchen f├╝r den Anbau benutzt werden k├Ânnen. Landwirte in der S├╝dpfalz k├Ânnten beispielsweise Sonnenblumen, Mais oder Soja auss├Ąen, sagte ein Bauernverband. Die Bauern w├╝rden davon auch finanziell profitieren, weil sie mehr Fl├Ąchen bewirtschaften k├Ânnen. Dadurch k├Ânnen sie mehr verkaufen. Daf├╝r ben├Âtigen sie allerdings noch eine Ausnahmegenehmigung, weil die stillgelegten Fl├Ąchen nicht einfach bebaut werden d├╝rfen.

In Rheinland-Pfalz und in anderen Bundesl├Ąndern sind einige Supermarktregale leer. Aber nicht, weil ├ľl, Mehl und Nudeln knapp sind, sondern weil die Kunden ├╝berm├Ą├čig gro├če Mengen kaufen.┬á

Umweltverb├Ąnde bef├╝rchten, dass damit die Umweltziele der EU f├╝r eine nachhaltigere Landwirtschaft nicht mehr eingehalten werden k├Ânnen.

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