Symbolbild: NATO und Russland Flagge mit Atom  (Foto: IMAGO, IMAGO / Bihlmayerfotografie)

Russland-Ukraine-Krieg

Kreml-Sprecher: Niemand denkt an Atomwaffen-Einsatz

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Alina Surawicz
Alina Surawicz (Foto: DASDING)

Viele Leute haben Sorge, dass im Krieg Atomwaffen eingesetzt werden. Der Russland-Sprecher Dmitri Peskow macht Hoffnung.

Im Gespräch mit dem amerikanischen Fernsehsender "PBS" sagte er:

Niemand in Russland denkt an den Einsatz oder auch nur an die Idee eines Einsatzes von Atomwaffen.

Moskau gehe davon aus, dass alle Aufgaben der "speziellen Militäroperation", wie Russland die Einnahme der Ukraine nennt, erfüllt werden. Doch wie auch immer diese Aktion ausgehe, werde dies kein Grund für den Einsatz von Atomwaffen sein, sagte Peskow. Er bekräftigte, dass Russland sein Atomwaffenarsenal nur bei einer "Bedrohung der Existenz Russlands" einsetzen werde. Die staatliche Existenz Russlands und die Ereignisse in der Ukraine hätten "nichts miteinander zu tun".

Woher kommt die Sorge vor einem Atomwaffen-Einsatz?

Die Sorge über mögliche Atomwaffenpläne Moskaus war gestiegen, als Präsident Wladimir Putin zum Auftakt des Angriffskrieges in der Ukraine eine erhöhte Alarmbereitschaft der russischen Atomstreitkräfte anordnete. Mit Atomstreitkraft ist die Militärmacht einer Nation gemeint, welche den Einsatz von Atomwaffen ermöglichen kann.

Auch warnte Putin, dass Länder, die sich in den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine einmischten, mit Konsequenzen rechnen müsste. Peskow sagte nun dazu: "Ich denke, das jeder versteht, was er damit meinte." Auf die direkte Nachfrage des PBS-Journalisten, ob damit ein Atomwaffen-Einsatz gemeint gewesen sei, sagte der Kreml-Sprecher: "Nein, ich denke nicht."

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