Symbolbild: Eine Schaufensterpuppe in einem leeren Verkaufraum. (Foto: IMAGO, IMAGO / Achille Abboud)

Rottweil

Krasse Verwechslung: Warum die Polizei wegen einer Puppe kommen musste

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Judith Bühler
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Sitzt da etwa ein Toter im Cabrio in der dunklen Garage? Ein junger Mann dachte das fälschlicherweise - und holte Hilfe.

Ein 25-Jähriger hat die Polizei in eine Tiefgarage in Rottweil gerufen. Er habe im vergitterten Nachbarparkplatz ein Cabrio mit offenem Dach gesehen, schreibt die Polizei. Demnach sah der Mann, dass jemand angeschnallt im Auto auf dem Beifahrersitz saß, der sich nicht bewegte. Ein medizinischer Notfall, dachte der 25-Jährige und wählte den Notruf.

Krasse Entdeckung!

Das Ergebnis: Polizei, Rettungsdienst und die Feuerwehr stellen vor Ort fest, dass es sich um eine Schaufensterpuppe handelte. Warum die allerdings in dem Auto saß, weiß die Polizei nicht. "Der Besitzer des Cabrios hatte den nicht-alltäglichen Einsatz in der Tiefgarage offenbar nicht mitbekommen", schreibt sie.

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Die Presseabteilung der Polizei verfasst zu vielen Einsätzen einen kurzen Bericht. Der wird den Medien zur Verfügung gestellt. Sie liefern Informationen zum Beispiel zu Unfällen, Ermittlungen und Festnahmen. Außerdem veröffentlicht die Polizei auch Zeugenaufrufe oder Bilder von vermissten Personen und bittet die Medien darum, die Informationen zu verbreiten.

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