Olaf Scholz bei einer Wahlkampfveranstaltung der SPD in Köln. (Foto: imago images, Rüdiger Wölk)

Russland-Ukraine-Krieg

So lief das Telefonat zwischen Scholz und Putin

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Für den Bundeskanzler ist klar: Putin hat nicht verstanden, was es für einen Frieden braucht.

Nach 6 Wochen Funkstille hat Olaf Scholz am Freitag wieder mit Wladimir Putin telefoniert. Über eine Stunde sollen die beiden geredet haben, wie der Regierungssprecher Steffen Hebestreit mitteilte. Nach dem Telefonat hat der Bundeskanzler ein paar Erkenntnisse aus dem Telefonat getweetet:

Drei Dinge aus meinem heutigen langen Telefonat mit #Putin: Es muss schnellstmöglich einen Waffenstillstand in der #Ukraine geben. Die Behauptung, dass dort Nazis herrschen, ist falsch. Und ich habe ihn auf die Verantwortung Russlands für die globale Lebensmittellage hingewiesen.

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Auf einer Wahlkampfveranstaltung der SPD in Köln äußerte sich Scholz dann weiter zu seinem Gespräch mit dem russischen Präsidenten. Er sagte, Putin versteht nicht, dass es keinen Frieden geben kann, solange sich Russland mit Gewalt Teile der Ukraine nehmen will. Scholz machte außerdem klar, dass Deutschland keinen Diktatfrieden akzeptieren wird. Also eine Einigung, bei der die Ukraine die Bedingungen von Russland akzeptiert, ohne selber mitgestalten zu können.

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