Ein Lehrer unterrichtet in einem Klassenzimmer einer Realschule (Foto: DASDING, picture alliance/dpa | Marijan Murat)

Russland-Ukraine-Krieg

Auch in deiner Klasse? Geflüchtete sollen bald hier zur Schule gehen

STAND
AUTOR/IN
Isabel Gebhardt
Isabel Gebhardt (Foto: )

Geflüchtete Schüler aus der Ukraine sollen bald in Deutschland unterrichtet werden. Dafür gibt es jetzt einen Plan.

Die Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger hat gesagt, dass allen Schülerinnen und Schülern, die auf der Flucht vor dem Krieg in der Ukraine nach Deutschland kommen, schnell geholfen werden muss. Der Plan ist, dass sie bald wieder zur Schule gehen können.

Unterricht auch auf Ukrainisch

Dabei soll es für sie aber nicht nur den normalen Unterricht in deutschen Klassen geben. Sie sollen auch auf ukrainisch unterrichtet werden, erklärt Karin Prien. Sie ist die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, die für die Schulen und Bildung in Deutschland zuständig ist.

Das gilt vor allem für die Schülerinnen und Schüler, die kurz vor ihrem Schulabschluss stehen. Für den Unterricht sollen Bücher und andere Lernmaterialen benutzt werden, die es in der Ukraine gibt. Sie sollen digital eingesetzt werden. Und: Lehrerinnen und Lehrer, die ebenfalls aus der Ukraine geflohen sind, sollen dabei helfen.

Quellencheck

Wo haben wir unsere Infos her? Wir sagen es dir!

Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.

Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

Auch andere Medien und Webseiten können für uns Quellen für News sein. Das sind zum Beispiel Seiten, die sich nur mit einem Themenbereich beschäftigen und deshalb Spezialisten in dem Bereich sind. Für Seiten wie hiphop.de oder raptastisch.net arbeiten zum Beispiel Musik-Journalisten, für Webseiten wie golem.de oder t3n.de Technik-Journalisten.

STAND
AUTOR/IN
Isabel Gebhardt
Isabel Gebhardt (Foto: )