Ein Foto von der Kamerafrau Halyna Hutchins. Menschen sitzen mit Kerzen daneben und trauern (Foto: IMAGO, IMAGO / ZUMA Wire)

Film

Tödliche Schüsse am Filmset: 126.000 Euro Strafe!

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Im Oktober starb eine Kamerafrau bei einem Filmdreh. Jetzt müssen die Produzenten eine Strafe zahlen.

Festgelegt wurde die Strafe von der zuständige Behörde für Arbeitsschutz des US-Bundesstaates New Mexico - dort wurde der Wester-Film "Rust" gedreht. Mit 126.000 Euro ist es die höchste Geldstrafe, die die Behörde überhaupt verlangen kann.

Deshalb muss Strafe gezahlt werden!

Begründet wird die Strafe damit, dass bei dem Dreh gegen die Sicherheitsregeln verstoßen wurde. Die Kamerafrau Halyna Hutchins wurde durch Schüsse von einer beim Film eingesetzten Waffe getötet. Die Behörde sagt, dass der Tod der Kamerafrau hätte verhindert werden können, wenn die Produktionsfirma sich an die Regeln gehalten hätte. Dazu zählt, dass zum Beispiel keine echte Munition am Set sein darf.

Kamerafrau starb am Set

Geschossen hat der Filmstar Alec Baldwin. Er sagt, dass er dachte, es sei ungefährliche Film-Munition in der Waffe. Die Polizei ermittelt deshalb immer noch, wie es dazu kommen konnte, dass eine echte Kugel abgefeuert wurde.

Hier kannst du dir anschauen, was passiert ist:

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