Schülerin meldet sich im Unterricht - Der Bildungsbericht 2024 wurde vorgestellt.

Studie

Schule, Uni & Co.: Das läuft in Deutschland gerade nicht gut!

Stand
Autor/in
Isabel Gebhardt
Isabel GebhardtNEWSZONE-Team
Alina Surawicz
Portraitfoto von Alina Surawicz

Wissenschaftler sehen viele Probleme im deutschen Bildungssystem. Welche genau, haben sie jetzt öffentlich gemacht.

Die Wissenschaftler haben den sogenannten Bildungsbericht vorgestellt. Der ist mehr als 100 Seiten lang. Es geht um Kita, Schule und Uni. Die Ergebnisse zusammengefasst:

  • Kinder aus ärmeren Familien oder mit Migrationshintergrund haben es schwerer als andere. Ein Beispiel: 78 von 100 Akademikerkindern fangen an zu studieren. Bei Nicht-Akademikerkindern sind es nur 25 von 100.
  • Immer mehr Jugendliche verlassen die Schule ohne Abschluss.
  • Viele Schüler fühlen sich von der Schule nicht auf die Arbeitswelt vorbereitet.
  • Es gibt zu wenig Lehrer und Fachpersonal für Kitas.
  • In einigen Regionen gibt es nicht genügend Kita-Plätze oder Ganztagsschulen für alle Kinder.
  • Das Geld, das für Bildung zur Verfügung steht, reicht nicht aus.
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Bildungsbericht 2024: Viele bekannte Probleme an Schulen in Deutschland

Dauer

Wissenschaftler sehen weiter große Probleme im deutschen Bildungssystem – das zeigt der Nationale Bildungsbericht, den sie heute in Berlin vorgelegt haben. Kinder aus ärmeren Familien oder mit Migrationshintergrund haben es demnach schwerer als andere. Außerdem verlassen wieder mehr Jugendliche die Schule ohne Abschluss.

💡 Der Bildungsbericht wird alle zwei Jahre von Wissenschaftlern gemacht. Dafür werten die Fachleute verschiedene Statistiken sowie wissenschaftliche Daten und Studien aus.

Das sagt die Bildungsministerin dazu!

"Der Bildungserfolg hängt immer noch stark von der sozialen Herkunft - wir wollen dies nicht länger hinnehmen", so die Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger. Sie verwies unter anderem auf ein neues Förderprojekt, das im Sommer startet. Dann sollen bis zu 4.000 Schulen mit vielen benachteiligten Schülern über zehn Jahre lang mehr Geld bekommen. Aus Sicht der Bildungsgewerkschaft GEW ist das Programm "ein richtiger, aber eben nur ein erster und zudem zu kleiner Schritt".

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Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

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